Interessante Parallelen

Der neu gewählte Amerikanische Präsident Trump setzt auf Protektionismus, also Abschottung der amerikanischen Wirtschaft gegen den globalen Wettbewerb. Er riskiert einen Handelskrieg mit unbekanntem Ausgang.

Im Kern entspricht dies auch den Forderungen der Gegner von TTIP/CETA.

Nicht die berechtigten Proteste gegen Sonderwirtschaftsgerichte für Konzerne (wurde in den Verhandlungen weitgehend erfüllt)sondern die Angst vor dem Verlust von Besitzständen brachte 100 000 auf die Straße. Dabei wurden die Proteste von Gruppen getragen, die überwiegend vom Staat alimentiert werden und dem Wettbewerb nicht ausgesetzt sind.

Natürlich müssen Handelsverträge auf Werten, wie Freiheit, Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit beruhen. Aber soll man deshalb Verhandlungen unterlassen, um Verbesserungen für die Menschen zu erreichen? Muss es nicht die Aufgabe der Politik sein, für Alle bessere Lebensverhältnisse zu erreichen?

Herbert Krajnik