Sittenwidrig

 

Ihr Wohnungsmietvertrag läuft bis zum Jahr 2022.

Der geschäftsführende Vorstand des Wohnungsbauunternehmens verkauft im Alleingang seine Beteiligung am Miethaus und kassiert dafür € 2,98 Millionen. Der neue Eigentümer kündigt bestehende Verträge und verlangt Auszug.

Ein solches Verhalten ist sittenwidrig und verstösst gegen Treu und Glauben, urteilt das Oberlandesgericht im Streit der Stadt Frankfurt mit der Galopprennbahn. Der Vertrag zur Aufhebung des Mietverhältnisses sei "sittenwidrig gewesen". Bekanntlich hatte die Stadt dem Miteigner der Hippodrom GmbH, Manfred Hellwig, für 2,98 Millionen Euro seinen Besitzanteil an der Rennbahn abgekauft. Gegen H. Hellwig ermittelt jetzt die Staatanwaltschaft wegen Untreue und Betrugsverdacht zu Lasten des Rennklubs. Diesem soll ein Schaden von 1,1 Millionen € entstanden sein.

Für dieses sittenwidrige Verhalten tragen CDU+Grüne die politische Verantwortung. In einem rauschhaften Anfall von Selbstüberschätzung haben sie dem DFB das Rennbahngelände zum Vorzugspreis von € 48 pro qm für eine Fußball-Akademie überlassen und eine geräumte Galopprennbahn versprochen. Der Stadt ist durch das leichtfertige Handeln ein millionenschwrer Schaden entstanden. Die Zeche zahlt jetzt der Frankfurter Bürger.

Die FREIEN WÄHLER fordern in ihrem Wahlprogramm - die anständige Alternative Anstand und Ordnung https://www.die-anstaendige-alternative.de/wahlprogramm/anstand-und-ordnung